Ausstellungsarchiv

Exhibition Archive

 

Das Ausstellungsarchiv umfasst die Ausstellungen von 1990 bis 2014. Die Jahresprogramme können als PDF auf dieser Seite geöffnet werden.

Unter den zahlreichen Ausstellungen haben in diesen Jahren zahlreiche Kooperationsprojekte mit Museen, Galerien, Kunstvereinen und anderen Institutionen stattgefunden, unter anderen beispielhaft

von 1991 bis 2014 mit dem Verein Kunst+Projekte Sindelfingen in jährlichen Projekten

seit 2002 mit dem Mercedes-Benz Werk Sindelfingen in jährlichen Projekten,

bis 2008 mit dem Neuen Berliner Kunstverein.

 

Exhibition Archive

The exhibition archive includes exhibitions from 1990 to 2014. The annual programs can be seen in PDF here.

Among the numerous exhibitions of these years, many collaborative projects with museums, galleries, art associations and other institutions have taken place, for example:


since 1991 annual projects with Kunst+Projekte Sindelfingen,
since 2002 annual projects with the Mercedes-Benz Sindelfingen Plant,
and with the Neuer Berliner Kunstverein.

 

Vergangene Ausstellungen

past Exhibitions

 

8.2. -  12.4.2015

Joachim Kupke – Kate Moss in Delft

Joachim Kupkes Werke entstehen in altmeisterlicher Malweise als Teil einer realistischen Kunstrichtung. Sie bedienen sich bekannter Werke der Kunstgeschichte, zu denen der Künstler ein inniges Verhältnis, eine Art Seelenverwandtschaft empfindet. Sie sind keine ironischen Neuschöpfungen, sondern haben viel mehr mit der Authentizität des Vorgestellten und seine durch massenmediale Reproduktionsvorgänge stattfindende Entwertung zu tun. Aus der Erkenntnis des sich permanent steigernden, fragmentarischen Charakters unserer Wahrnehmung und der Verbindung zu der alltäglich über uns hereinbrechenden Bilderflut in ihren reproduktiven Erscheinungsformen, entstehen seine technisch brillant vorgetragenen Kommentare zur Kunst und über die Kunst als Kunst über die Kunst. Dies gilt auch für die seit Jahren entstehende Reihe der „Zimmer in Delft“-Bilder, mit denen Joachim Kupke einen der bedeutendsten Maler der europäischen Kunst, Jan Vermeer, auf seine unverwechselbare Weise in die Gegenwart transformiert. Die rund 40 Werke umfassende Bilder-Serie wird Teil einer Präsentation zur realistischen Kunst in Deutschland mit Werken aus der Sammlung Lütze.

 

8.2. -  12.4.2015

Realismen in der süddeutschen Kunst – Werke aus der Sammlung Lütze

Mit der Präsentation von  Werken der Malerei, Zeichnung und Druckgrafik aus den Beständen der stadteigenen Sammlung Lütze wird der Blick auf die Entwicklung der realistischen Kunst in den zurückliegenden eineinhalb Jahrhunderten gerichtet. Selten in der Geschichte der Kunst hat diese in einer solchen Zeitspanne eine derartige Fülle von Spielarten in der so genannten gegenstandsbezogenen Kunst hervorgebracht. Innerhalb der Sammlung wird dies in der Wegstrecke deutlich, die sich vom Münchner Leibl-Kreis im ausgehenden 19. Jahrhundert über die Künstler des Expressionismus (etwa Franz Marc u.a), die Vertreter der Neuen Sachlichkeit (Otto Dix, Alexander Kanoldt u.a.),  die Nachkriegsgenerationen mit Neuer Figuration (HAP Grieshaber, Horst Antes u.a.) und Jungen Wilden (Georg Baselitz, Markus Lüpertz u.a.) bis hin zur Gegenwartskunst (Thomas Heger, Rune Mields u.a.) erstreckt. In diesem Kontext findet sich auch die künstlerische Position von Joachim Kupke mit seiner besonderen Art von Bildaneignung und Bildschaffung wieder.

 

26.4. – 21.6.2015

Sabine Laidig – Chroma

Sabine Laidig beschäftigt sich in ihren Werken auf grundlegende Art und Weise mit dem Phänomen der Farbe. Dabei ist die Mathematik, sind Maß und Metrik wesentliche ‚Hilfsmittel‘ in Sabine Laidigs Arbeiten. So erzeugt sie im Zusammenspiel von Farbauftrag, Bildrhythmus und Lichtwirkung feinste Nuancen von Lichträumen, die das genaue Betrachten einfordern und nur im Original ihre volle Wirkung entfalten.
Augenscheinlichste und charakteristischste Merkmale sind dabei die extreme Reduktion der Mittel auf wenige Farbpigmente und die geringfügige Variation der Rhythmen von Streifen und Rastern in ihren Bildern.
In ihrer Ausstellung präsentiert die Künstlerin, die sich in den letzten Jahren auch mit Werken im öffentlich Raum hervorgetan hat, Zeichnungen, kleinformatige Arbeiten auf MDF-Tafeln und großformatige Leinwände, die sich auf je eigene Weise mit Farbe, Licht, Klang und Rhythmus als Phänomen unserer Wahrnehmung auseinandersetzen.

 

4.7. – 13.9.2015

KunstStoff

5. kids@kita Ausstellung mit den Werken der am KunstStoff-Projekt beteiligten Sindelfinger KiTas.

Seit 2010 fördert der Sindelfinger Verein kids@kita mit dem Projekt KunstStoff die ästhetische Bildung der Kinder in den Sindelfinger Kindertagesstätten. Unter Beteiligung von Sindelfinger Künstlerinnen und Künstlern setzten sich seither die Kinder in wachsender Zahl mit ihrer Stadt und ihrem unmittelbaren Umfeld auseinander. Betreut wurden und werden sie von den jeweiligen Erzieherinnen und Erziehern sowie den Sindelfinger KünstlerInnen Ursula Ebel, Maximilian Frank, Sabina Hunger, Rolf-Lothar Lipinski, Martinus Merz, Tarek Musleh, Klaus Olbert, Felix Sommer, Sabine Weber, Petra Wenski-Hänisch, Marinus van Aalst. In der vor kurzem zu Ende gegangenen Ausstellung 2014 zeigten inzwischen 16 mitwirkende KiTas mit 24 Gruppen ihre Werke, Tendenz steigend. Das überaus erfolgreiche Projekt KunstStoff wird auch in 2015 vorgesetzt. Die daraus entstehenden Projekte und ihre Ergebnisse werden wieder in einer weiteren umfangreichen Ausstellung in der Galerie der Öffentlichkeit präsentiert.
In Kooperation mit den Sindelfinger Kindertagesstätten und kids@kita Gesamtförderverein der Sindelfinger KiTas e.V.

 

11.10.2015 – 18.1.2016

"Daimler Design - Unexpected Moments"

Während das Mercedes-Benz Werk Sindelfingen sein 100-jähriges Standortjubiläum feiert, blickt die Galerie der Stadt Sindelfingen in diesem Jahr auf ihr 25-jähriges Bestehen zurück.
 
Mit der Ausstellung »Daimler Design – Unexpected Moments« hält im Jubiläumsjahr die Daimler-Designwelt Einzug in die Galerie. Faszinierende Einblicke in die Historie, die Gegenwart wie auch in die Zukunftsvisionen der Designer erwarten Sie im 100-tägigen Ausstellungszeitraum.
 
Das Programm zur Ausstellung bietet viel Abwechslung: Designer berichten über ihre Arbeit, ein Zukunftsforscher und eine Olfaktorikexpertin gewähren einen Schulterblick. Kinoabende garantieren beste Unterhaltung – und für Kinder und Jugendliche werden Workshops angeboten! Im Rahmen der Kooperation WerkStadt verspricht die 14. Ausstellung viele spannende »Unexpected Moments«.

Im Rahmen der WerkStadt – Kooperation Mercedes-Benz-Werk Sindelfingen und Stadt Sindelfingen

 

Galerie im Oberlichtsaal, Vaihinger Straße 4, Eingang Stadtbibliothek

 

14.11.2015 – 18.1.2016

"As cars can look in the future"

Projekt mit Gottlieb-Daimler-Schule II
 
Galerie der Stadt Sindelfingen, im Oberlichtsaal
Im Rahmen der Langen Nacht der Museen Böblingen /Sindelfingen wurde die Ausstellung »As cars can look in the future« mit Designstudien der Gottlieb-Daimler-Schule II eröffnet. Die Schülerinnen und Schüler haben zusammen mit Lehrer Karl Heger ihre Vorstellungen zur Form eines künftigen Automobils entwickelt. Anregungen dazu erhielten sie von Holger Hutzenlaub, Leiter Advanced Design Deutschland, Daimler AG.

Im Rahmen der WerkStadt – Kooperation Mercedes-Benz-Werk Sindelfingen und Stadt Sindelfingen

 

7.2. – 28.3.2016
 

Hannes Steinert

Der Künstler Hannes Steinert, 1954 in Stuttgart geboren, lebt und arbeitet in seiner Heimatstadt. Der ehemalige Schüler von Rudolf Schoofs an der Stuttgarter Kunstakademie ist bekannt für sein „breitgefächertes Schaffen“, das sich spielerisch leicht zwischen dem Hauptweg der Abstraktion und zahlreichen Nebenwegen der Gegenständlichkeit, etwa in Landschaften, Stillleben, Portraits und erotischen Motiven bewegt.

Hannes Steinert arbeitet in Phasen, im Wechsel der unterschiedlichen Gattungen und Techniken. Dabei ist die Linie in Zeichnung und Malerei, sogar in den skulpturalen Objekten, die immer wieder auf einem der Nebenwege entstehen, ein stets wiederkehrendes Motiv des Künstlers, um das er unabhängig von Abstraktion oder Gegenständlichkeit ringt.

Die Ausstellung präsentiert einen Überblick über das Werk des Künstlers seit seinen Studententagen bis heute.

 

24.4. - 19.6.2016
 

"stanze per stranieri"

Jochen Fischer - Domenico Pievani - Susanne Windelen
 

Susanne Windelen, 1959 in Warendorf/Westfalen geboren, und Jochen Fischer, 1954 in Bad Schwalbach geboren, waren 1997 zusammen mit Jo Schöpfer in einer Ausstellung mit dem Titel „Drei bildhauerische Positionen der jungen Kunst in Deutschland“ mit ihren damaligen Werken zu sehen.

Die Ausstellung "stanze per stranieri" nimmt die Entwicklung des Künstlerpaares – Susanne Windelen inzwischen als Professorin für Bildhauerei an der Stuttgarter Akademie, Jochen Fischer als Professor für Bildhauerei am Kunstpädagogischen Institut der Uni Frankfurt – und deren Positionen heute ins Visier.
Dazu gesellt sich aufgrund verwandter künstlerischer Intentionen der italienische, aus Bergamo stammende Bildhauer Domenico Pievani, Jahrgang 1953, der schon des öfteren gemeinsam mit Susanne Windelen und Jochen Fischer ortsbezogene Projekte verwirklicht hat.

Pievani gilt als Vertreter der  „Arte Povera“, mit seinen Rauminstallationen aus alltäglichen, also „armen“ Materialien. Er setzt seit vielen Jahren weltweit auf assoziatives, ortsbezogenes Vorgehen. Derartige Kunst ist auch politisch. Das haben in der Vergangenheit auch die Objekte, Aktionen wie Zeichnungen von Jochen Fischer bewiesen. Für Jochen Fischer sind Zeichnungen zuerst »persönliches Befragen« danach, was »Zeichnung für mich ist«. Sie sind kein fertiges »Produkt«, was typisch für die Werke des Trios insgesamt ist. Susanne Windelen erkundet zum einen den Urgrund der Bildhauerei, das Händische in ihren Gipsarbeiten und Materialinstallationen, analysiert in Installationen mit Videoarbeiten zugleich Alltägliches.

 

 

 


 

 

Ausstellungen im 2. OG der Galerie der Stadt Sindelfingen

 

 

bis 21.6.2015

Werner Trotter – onethousandyellow

Fotografieinstallation mit 1000 Fotografien, die einen überwältigenden Blick auf und durch die Hüllen unserer Wegwerfgesellschaft gewähren.

 

 

 

7.2. – 28.3.2016
 

Karl Eisenhardt (1908 - 1978)

Dekorations-, Schriften-, Schildermaler, Kirchenmaler und Vergolder, Plakatgestalter und Bühnenbildner aus Sindelfingen

Ausstellung Kultur am Stift Sindelfingen

 

 

 

 

24.4. - 19.6.2016
 

EC & UK

Elizabeth Creseveur - Yours - Nightingale - Interface

Ursula Kraft - SoulScape - Kitsuni - Tamashii

Elizabeth Creseveur und Ursula Kraft  lernten sich vor zwanzig Jahren in einer Künstlerresidenz kennen; seither verfolgen sie gegenseitig ihre Arbeit und ein echter Austausch ist entstanden.
Die eine ist Französin, die andere Deutsche und beide leben heute in Paris.
Unabhänging voneinander gingen beide nach Japan, um ihre Projekte zu realisieren. Bei den Arbeiten, die aus diesem Aufenthalt  hervorgegangenen sind, nimmt man bei den Werken beider Künstlerinnen eine verwandte Sensibilität wahr, Bezüge, die sich knüpfen und widerspiegeln. Idealer Ausgangspunkt für eine gemeinsame Ausstellung, die zum ersten Mal ihre Arbeiten in einen Dialog stellt.