Ausstellungsarchiv

Exhibition Archive

 

Das Ausstellungsarchiv umfasst die Ausstellungen von 1990 bis 2014. Die Jahresprogramme können als PDF auf dieser Seite geöffnet werden.

Unter den zahlreichen Ausstellungen haben in diesen Jahren zahlreiche Kooperationsprojekte mit Museen, Galerien, Kunstvereinen und anderen Institutionen stattgefunden, unter anderen beispielhaft

von 1991 bis 2014 mit dem Verein Kunst+Projekte Sindelfingen in jährlichen Projekten

seit 2002 mit dem Mercedes-Benz Werk Sindelfingen in jährlichen Projekten,

bis 2008 mit dem Neuen Berliner Kunstverein.

 

Exhibition Archive

The exhibition archive includes exhibitions from 1990 to 2014. The annual programs can be seen in PDF here.

Among the numerous exhibitions of these years, many collaborative projects with museums, galleries, art associations and other institutions have taken place, for example:


since 1991 annual projects with Kunst+Projekte Sindelfingen,
since 2002 annual projects with the Mercedes-Benz Sindelfingen Plant,
and with the Neuer Berliner Kunstverein.

 

Vergangene Ausstellungen

past Exhibitions

 

Ausstellungen 2016
 

7.2. – 28.3.2016
 

Hannes Steinert

Der Künstler Hannes Steinert, 1954 in Stuttgart geboren, lebt und arbeitet in seiner Heimatstadt. Der ehemalige Schüler von Rudolf Schoofs an der Stuttgarter Kunstakademie ist bekannt für sein „breitgefächertes Schaffen“, das sich spielerisch leicht zwischen dem Hauptweg der Abstraktion und zahlreichen Nebenwegen der Gegenständlichkeit, etwa in Landschaften, Stillleben, Portraits und erotischen Motiven bewegt.

Hannes Steinert arbeitet in Phasen, im Wechsel der unterschiedlichen Gattungen und Techniken. Dabei ist die Linie in Zeichnung und Malerei, sogar in den skulpturalen Objekten, die immer wieder auf einem der Nebenwege entstehen, ein stets wiederkehrendes Motiv des Künstlers, um das er unabhängig von Abstraktion oder Gegenständlichkeit ringt.

Die Ausstellung präsentiert einen Überblick über das Werk des Künstlers seit seinen Studententagen bis heute.

 

24.4. - 19.6.2016
 

"stanze per stranieri"

Jochen Fischer - Domenico Pievani - Susanne Windelen
 

Susanne Windelen, 1959 in Warendorf/Westfalen geboren, und Jochen Fischer, 1954 in Bad Schwalbach geboren, waren 1997 zusammen mit Jo Schöpfer in einer Ausstellung mit dem Titel „Drei bildhauerische Positionen der jungen Kunst in Deutschland“ mit ihren damaligen Werken zu sehen.

Die Ausstellung "stanze per stranieri" nimmt die Entwicklung des Künstlerpaares – Susanne Windelen inzwischen als Professorin für Bildhauerei an der Stuttgarter Akademie, Jochen Fischer als Professor für Bildhauerei am Kunstpädagogischen Institut der Uni Frankfurt – und deren Positionen heute ins Visier.
Dazu gesellt sich aufgrund verwandter künstlerischer Intentionen der italienische, aus Bergamo stammende Bildhauer Domenico Pievani, Jahrgang 1953, der schon des öfteren gemeinsam mit Susanne Windelen und Jochen Fischer ortsbezogene Projekte verwirklicht hat.

Pievani gilt als Vertreter der  „Arte Povera“, mit seinen Rauminstallationen aus alltäglichen, also „armen“ Materialien. Er setzt seit vielen Jahren weltweit auf assoziatives, ortsbezogenes Vorgehen. Derartige Kunst ist auch politisch. Das haben in der Vergangenheit auch die Objekte, Aktionen wie Zeichnungen von Jochen Fischer bewiesen. Für Jochen Fischer sind Zeichnungen zuerst »persönliches Befragen« danach, was »Zeichnung für mich ist«. Sie sind kein fertiges »Produkt«, was typisch für die Werke des Trios insgesamt ist. Susanne Windelen erkundet zum einen den Urgrund der Bildhauerei, das Händische in ihren Gipsarbeiten und Materialinstallationen, analysiert in Installationen mit Videoarbeiten zugleich Alltägliches.

 

3.7. - 4.9.2016

"KunstStoff VI"

KinderKunstSommer in der Galerie

Zum 6. Mal steht die Galerie der Stadt Sindelfingen ganz im Zeichen der Kinderkunst. 17 Kindertagesstätten haben seit September letzten Jahres mit 11 Künstlerinnen und Künstlern zusammen verschiedenste Projekte mit ihren Kindern entwickelt, die von der Zeitreise ins Mittelalter über Klang- und Märchenwelten bis hin zur Erkundung des Stadtdschungels reichen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Und was die über 300 Kinder in den letzten Monaten gemalt, gesprüht, gezeichnet, gesägt, getont, geklebt, gedruckt und vieles mehr gemacht haben, zeigen sie in raumgreifenden Installationen ebenso wie in plastischen Werken und Bildergalerien.

Angesichts dessen halten wir mit Pablo Picasso fest: „Als Kind ist jeder ein Künstler.“

Einmal mehr haben damit der Gesamtförderverein aller Sindelfinger Kindertagesstätten, kids@kita, die ErzieherInnen, die KünstlerInnen und an erster Stelle die vielen Kinder eine spannende und sehenswerte Sommerausstellung geschaffen, die längst ihre festen Platz im Programm der Galerie der Stadt Sindelfingen gefunden hat.

 

7.10. - 13.11.2016
 

"a last view" - Sammlung Lütze +

1986 erwarb die Stadt Sindelfingen die Sammlung Lütze II des Stuttgarter Sammlers Diethelm Lütze, Süddeutsche Kunst in all ihren Facetten zwischen Malerei, Zeichnung und Bildhauerei. Die frühesten Werke stammen aus dem letzten Viertel des 19. Jahrhunderts. Damit verbunden erbaute die Stadt Sindelfingen eine neue städtische Galerie mit integriertem Lütze-Museum. Trotz eines bald stark reduzierten Ankaufsetats konnte die Sammlung in den letzten 30 Jahren um eine Vielzahl von künstlerischen Arbeiten erweitert werden, die teils auch als Schenkung nach Sindelfingen gekommen sind.

Die Ausstellung „a last view“ gewährt einen Überblick über diesen doch ernormen Zuwachs von 1987 bis heute mit Arbeiten von Enrico Bach, Waldemar Bachmeier, Thomas Baumgärtel, Ulrich Bernhard, Bittermann + Duka, Stefan Emmelmann, Eckhard Froeschlin, Peter Guth, Thomas Heger, Veit Heller, Diana Kiehl, Karin Kieltsch, Helmut Kirsch, Ursula Kraft, William Latham, Rune Mields, Thea Obergfell, Edith Oellers, Günther Reger, Annelie Renner, Emö Simonyi, Jörg Söchting, Jochen Stenschke, Hermann Werner, Thomas Werner, Bernhard Widmann, Iris Wöhr-Reinheimer, Thomas Zitzwitz.

Die Werke präsentieren zugleich das Ausstellungskaleidoskop der Galerie der Stadt Sindelfingen seit ihrer Neueröffnung 1990, da die überwiegende Zahl der präsenten KünstlerInnen über die Jahre in Ausstellungen in der Galerie der Stadt Sindelfingen zu sehen waren. Darüber hinaus wird die Präsentation durch Leihgaben aus Privatbesitz ergänzt: Sammlung Lütze+

 

 

Ausstellungen im 2. OG der Galerie der Stadt Sindelfingen

 

7.2. – 28.3.2016
 

Karl Eisenhardt (1908 - 1978)

Dekorations-, Schriften-, Schildermaler, Kirchenmaler und Vergolder, Plakatgestalter und Bühnenbildner aus Sindelfingen

Ausstellung Kultur am Stift Sindelfingen

 

24.4. - 19.6.2016
 

EC & UK

Elizabeth Creseveur - Yours - Nightingale - Interface

Ursula Kraft - SoulScape - Kitsuni - Tamashii

Elizabeth Creseveur und Ursula Kraft  lernten sich vor zwanzig Jahren in einer Künstlerresidenz kennen; seither verfolgen sie gegenseitig ihre Arbeit und ein echter Austausch ist entstanden.
Die eine ist Französin, die andere Deutsche und beide leben heute in Paris.
Unabhänging voneinander gingen beide nach Japan, um ihre Projekte zu realisieren. Bei den Arbeiten, die aus diesem Aufenthalt  hervorgegangenen sind, nimmt man bei den Werken beider Künstlerinnen eine verwandte Sensibilität wahr, Bezüge, die sich knüpfen und widerspiegeln. Idealer Ausgangspunkt für eine gemeinsame Ausstellung, die zum ersten Mal ihre Arbeiten in einen Dialog stellt.

 

16.9. - 13.11.2016
 

"Pro domo et mundo - Spruchbretter 1880 - 1940 aus der Sammlung Carl U. Maier, Stuttgart"

Sinnsprüche, Lebensweisheiten, Haussegen, vorwiegend in Holz - aber auch in Leder, Lederpappe, Samt, Stoff oder Kork - gebrannt und mit Bildern versehen, zierten vor allem seit der Mitte des 19. Jahrhunderts Heim und Haus, wenngleich die Technik der Pyrografie oder Brandmalerei schon den alten Ägyptern bekannt war und über die Jahrhunderte auch von Künstlern wie Albrecht Dürer künstlerisch und technisch fortentwickelt wurde.

In der über 600 Werke umfassenden Sammlung von Spruchbrettern des Stuttgarter Sammlers Carl U. Maier, die zwischen 1880 und 1940 entstanden sind, wird die Tradition der Brandmalerei als Holzbrandkunst in der Verbindung von Wort und Bild zwischen Volkskunst und Poesie, Wandschmuck und Beschwörungsritual der bürgerlichen Gesellschaft jener Tage lebendig.

Die Galerie der Stadt Sindelfingen präsentiert die Sammlung Carl U. Maier, Stuttgart, im Kontext von Sibylle Bergs „Lasst euch überraschen! Ein Weihnachtsstück“, mit dem das Theater in der Galerie nach 20 Jahren in seiner bisherigen Form seine Pforten schließt.